
Hallo, ich bin Bianca Xenia Jankovska, Millennial-Bloggerin erster Stunde (@groschenphilosophin), Schriftstellerin (FUCKGIRL), Essayistin (Potenziell furchtbare Tage) und Autorenberaterin mit slowakisch-österreichischem Migrationshintergrund.
Beratungssprachen:
Deutsch, Englisch, Slowakisch
Typische Beispielfragen bei Beratungen:
Welche Formate soll ich für meinen Blog, Insta, Substack entwickeln – es gibt doch eh schon alles!? Was sind sinnvolle Alternativen zum Roman-Schreiben im stillen Kämmerchen? Kleiner Indie-Verlag oder doch lieber zu den ganz Großen? Wer liest denn heute noch BLOGS?? Wie schaffe ich es, online meine Community zu finden, ohne dabei auszubrennen? Was mache ich, wenn ich keinen Verlag und keine Agentur finde? Wie kann ich möglichst regelmäßig, sassy und selbstbestimmt publizieren?
Hier bin ich online zu finden:
Welche Berufserfahrung bringst du in deinem Beratungsfeld mit?
Seit zehn Jahren bewege ich mich im Literatur- und Medienbetrieb Berlins, seit 2018 veröffentliche ich Bücher: zuerst Non-Fiction beim Rowohlt Verlag, später Non-Fiction und Fiction beim Haymon Verlag, bei Palomaa Publishing – und regelmäßig online auch ganz ohne Verlag, weil ich früh verstanden habe, dass Selfpublishing und digitale Formate kein peinlicher „Plan B“ sind, sondern ein eigenes Ökosystem. Mein Blog groschenphilosophin zahlt immer noch meine Miete.
Sagt noch einer, Self-Publishing lohnt sich nicht.
Welche besonderen Erfolge in deinem Berufsfeld kannst du aufweisen?
Ich war 2018 die erste Österreicherin, die mit knapp 600 Steady-Mitgliedschaften von ihrem Blog leben konnte.
Mein Blog groschenphilosophin wurde 2021 bei den Goldenen Bloggern als Kulturblog des Jahres ausgezeichnet
Ich habe 2024/25 für meinen Debütroman fuckgirl das Arbeitsstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Kunst und Kultur Österreich und das Projektstipendium Literatur der Stadt Wien bekommen.
Und natürlich: dass ich mich ohne Künstler- oder Akademiker-Eltern in einer sehr kompetitiven Branche etablieren konnte.
Was waren deine größten Herausforderungen während der ersten Jahre in deinem Beruf?
Ganz ehrlich? Darauf zu vertrauen, dass meine Schreibe gut genug ist, um langfristig davon leben zu können. Darauf zu vertrauen, dass ich Instagram bespielen – UND als „richtige“ Schriftstellerin ernstgenommen werden konnte.
Welchen Rat gibst du allen Interessierten in deinem Berufsfeld?
Nutze die Power von „Ich fühl’s grad“ beim Schreiben. Nutze deine Wut, deine Enttäuschung, deine Trauer um auf Themen aufmerksam zu machen, die noch nicht gesellschaftlich angekommen sind. Denk nicht ans Publikum, an Kritik, oder einen potenziellen Buchvertrag, sondern folge zuerst diesem inneren Drang, etwas auszudrücken. Ob nun mit Klarnamen, oder einem Pseudonym.
Schreibe nicht primär, um deinen Eltern eins auszuwischen oder einen Boy zu beeindrucken. Schreibe aus deiner Lust heraus.
Der Rest folgt von selbst. Wirklich.
