
Ich bin in der Sowjetunion geboren, kurz bevor sie zusammengebrochen ist. Seit ich zwölf Jahre alt bin, lebe ich in Deutschland. Ich wollte schon immer Bücher schreiben, verstand aber früh, wie schwierig es ist, davon zu leben. Deswegen fahre ich mehrgleisig: Ich habe kreatives Schreiben an der New York University studiert, aber auch eine journalistische Ausbildung gemacht. Seit fast zehn Jahren arbeite ich als Redakteurin bei der Zeit und schreibe Romane und Sachbücher
Beratungssprachen:
Deutsch, Englisch, Russisch
Typische Beispielfragen bei Beratungen:
Wie fasse ich hunderte Seiten und Plotwendungen so zusammen, dass es Interesse weckt? Welche Informationen gehören in ein Exposé – und welche nicht? Wie unterscheidet sich ein Exposé für ein Stipendium von einem, das Verlage und Agenturen überzeugt? Wie viel von der Handlung verrät man?
Hier bin ich online zu finden:
Welche Berufserfahrung bringst du in deinem Beratungsfeld mit?
Ich habe drei Romane und zwei Sachbücher veröffentlicht. Nichts davon wäre ohne Exposés möglich, die Agenturen, Verlage und Stipendiengremien überzeugen. Zudem unterrichtete ich angehende Autor:innen an der New York University und in Schreibworkshops in Deutschland. Dabei ging es auch oft um die Frage: Wie stelle ich meine Projektidee so dar, dass sich andere dafür begeistern?
Welche besonderen Erfolge in deinem Berufsfeld kannst du aufweisen?
Meine Kurzgeschichte “Taxidermy” wurde 2017 mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Die Stipendien, auf die ich besonders stolz bin, sind das Spreewald-Literatur-Stipendium und das Arbeitsstipendium für Literatur der Stadt Berlin. Mein Roman “Der Hausmann” wurde für die Aktion “Berlin liest ein Buch” ausgewählt, deshalb habe ich zwei Wochen in 14 Bibliotheken der Hauptstadt gelesen. Was ein Ritt!
Was waren deine größten Herausforderungen während der ersten Jahre in deinem Beruf?
Zu akzeptieren, dass “gut” nicht unbedingt “erfolgreich” bedeutet.
Welchen Rat gibst du allen Interessierten in deinem Berufsfeld?
Dranbleiben.
