Press "Enter" to skip to content

Die Referent*innen des Branchentreffs: Anja Schreiber, Lena Tietgen, Cécile Calla und Laurence Barbasetti

Gestern wurde der Fünfte Branchentreff Literatur eröffnet. Ein ganzes Wochenende voller Online-Diskussionen, Workshops, Fragerunden, Vorträgen und Netzwerkvorstellungen – alles für die Solo-Selbstständigen der Literatur. Für die späten unter Ihnen stellen wir zum Abschluss unserer Vorbereitungen in aller Kürze nochmal drei Referentinnen vor, die am Sonntag vortragen. Für alle Veranstaltungen, die noch nicht stattgefunden haben, können Sie sich bis zur letzten Minute anmelden. Und – wir können es nicht oft genug betonen – alle Veranstaltungen des Branchentreffs sind kostenlos und mit Link online abrufbar.

Im Interviewformat will Anja Schreiber zusammen mit Janina Venn-Rosky am Sonntag um 15 Uhr über die Vor- und Nachteile des Selfpublishings sprechen.

Warum ist dein Workshop-Thema wichtig für Literatur-Freiberufler*innen?

Das Selfpublishing eröffnet Wege zur kreativen und künstlerischen Selbstbestimmung. Damit das gelingt, gibt dieses Gespräch Tipps in Sachen Mindset und Selbstfürsorge.

Worauf freust du dich am meisten auf dem Branchentreff?

Der Treff bietet eine große thematische Bandbreite und beleuchtet Literatur aus unterschiedlichen Perspektiven. Darauf freue ich mich.

Zuvor haben wir um 13 Uhr einen Workshop zum Bedingungslosen Grundeinkommen für Literat*innen mit Lena Tietgen und Werner Rätz

Warum ist dein Workshop-Thema wichtig für Literatur-Freiberufler*innen?

Auch Literat*innen können nicht allein von Luft, Liebe und Poesie leben. Um die literarische Vielfalt wiederzubeleben, braucht es auch eine existenzielle Grundsicherung für Literat*innen, die eine länger- bis langfristige Perspektive für literarische Produktion schafft. Der Workshop lädt ein, über das Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) als eine der Möglichkeiten zu diskutieren.

Worauf freust du dich am meisten auf dem Branchentreff?

Ich freue mich auf einen produktiven gemeinschaftlichen Austausch in Zuversicht.

© Hans Schrieber
© Hans Schrieber

Der Abend steht im Zeichen des Networking. Netzwerke schaffen eine sichere Struktur und ermöglichen Austausch über aktuelle Probleme der Szene. Bevor es mit dem Avatar-Aperol entspannt losgeht, stellen sich noch einige Vereine und Verbände vor. Unter anderem Laurence Barbasetti und Cécile Calla vom Autorinnennetzwerk mit dem Projekt HOTEL DES AUTRICES um 17 Uhr.

Warum ist euer Workshop-Thema wichtig für Freiberuflerinnen?

Wir haben eine Antwort auf die beispiellose Krise der Pandemie gefunden, die einerseits Autorinnen mehr Sichtbarkeit verschafft und neue Wege des Schreibens und des Publizierens erkundet.

Worauf freut ihr euch am meisten auf dem Branchentreff?

Wir sind gespannt auf die Rückmeldungen der anderen Kollegen, um zu erfahren wie sie dieses schwere Jahr überstanden haben, welche Antworten sie gefunden haben und welche Ideen, Vorschläge sie für die Zukunft haben.

Das vollständige Programm zum Fünften Branchentreff Literatur finden Sie hier.

Hier können Sie sich anmelden.

Der Branchentreff Literatur findet im Rahmen des Projekts schreiben & leben des Literaturhauses Lettrétage e. V. statt und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Comments are closed.