
Ich bin Karla Kutzner, Verlegerin, Buchhändlerin und Literaturvermittlerin aus Berlin. Mit zwei Partnerinnen leite ich das Unternehmen InterKontinental (Buchhandlung, Verlag, BuchBar und African Book Festival). Zudem koordiniere ich das Programm “Books at Berlinale” und bringe hier Produzent*innen und Literaturschaffende zusammen.
Beratungssprachen:
Deutsch, Englisch
Typische Beispielfragen bei Beratungen:
Worauf muss ich achten, wenn ich ein Projekt gewerblich oder gemeinnützig betreibe? Worauf ist bei der Projektabrechnung und dem Verwendungsnachweis zu achten? Welche Anfangsfehler gilt es zu vermeiden? Wie gehe ich mit ausländischen Belegen um? Welche Versicherungen/Abgaben sind notwendig? Wie gehe ich vor bei Gästen mit Visa? Welche Strategien des Netzwerkens sind im Literaturbereich sinnvoll? Wie finde ich passende Fördergelder? Was gehört in den Finanzierungsplan? Wie hoch sollte mein Eigenanteil sein? Was ist beim Verwendungsnachweis zu beachten, wie entwickle ich aus einer Idee ein tragfähiges Veranstaltungskonzept? Lieber mit Partner*innen, lieber allein? Welche (PR)-Kanäle funktionieren für literarische Veranstaltungen?
Hier bin ich online zu finden:
Welche Berufserfahrung bringst du in deinem Beratungsfeld mit?
Ich bin seit knapp 10 Jahren Unternehmerin im Literaturbereich. Meine Erfahrungen reichen vom klassischen Eventmanagement, Projektförderung, Akquise, Netzwerken, Buchhaltung, Buchhandel, Verlagswesen u.v.m.
Welche besonderen Erfolge in deinem Berufsfeld kannst du aufweisen?
Mit der Gründung von InterKontinental füllen wir seit 2017 eine Nische im deutschen Literaturbetrieb: die Sichtbarmachung afrikanischer und afrodiasporischer literarischer Stimmen. Mittlerweile haben wir durch unsere zahlreichen Erweiterungen auch unser literarisches Spektrum erweitert. Wir wurden bereits drei Mal mit dem Deutschen Buchhandlungspreis sowie dem Berliner und dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.
Was waren deine größten Herausforderungen während der ersten Jahre in deinem Beruf?
Der Einstieg als Unternehmerinnen war geprägt von finanzieller Unsicherheit, schwierigen Kreditbedingungen für Frauen und sehr viel unbezahlter Arbeit.
Welchen Rat gibst du allen Interessierten in deinem Berufsfeld?
Die Literaturbranche ist eine offene und freundliche Branche, aber es geht nichts ohne Kontakte daher: Netzwerken, Kontakte knüpfen, halten, lesen, auf Veranstaltungen gehen und vor allem nicht aufgeben, wenn du eine Vision hast!
