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5 Gründe, warum sich Urheber*innen beraten lassen sollten

5 Gründe, warum sich Urheber*innen beraten lassen sollten

Wir bieten im Rahmen des Projekts „Schreiben & leben“ regelmäßig kostenlose Beratungstage für literarische Urheber*innen an. Vielleicht fragen Sie sich aber: Brauche ich das überhaupt? Wenn noch zögerlich sind, ob Sie sich überhaupt beraten lassen sollten, haben wir 5 gute Gründe, die dafür sprechen.

I. Weil nichts frustrierender ist als eine gute Idee, die an der Umsetzung scheitert

Egal, ob es ein gutes Romanmanuskript ist, das nicht den richtigen Verleger findet, eine spannende Lesungsreihe ohne Förderung oder ein Übersetzungsprojekt, das auf halber Strecke liegenbleibt: Es hilft, sich von Expert*innen beraten zu lassen. Denn es gibt bereits zu viele großartige Projekte, die wieder in Schubladen verschwunden sind, weil es bei der praktischen Umsetzung haperte. Das muss nicht sein.

II. Weil nicht jeder dieselben Fehler noch einmal machen muss

Es muss wirklich nicht jede*r Autor*in erst stapelweise Absagen sammeln, weil das Manuskript zwar toll war, das Exposé aber den Fokus auf die falschen Aspekte gelegt hat. Es muss nicht jede*r erst durch Trial and Error lernen, wie ein richtiger Förderantrag auszusehen hat. Das Rad muss nicht mit jedem Projekt neu erfunden werden. Vor euch haben Generationen an Urheber*innen schon Fehler gemacht, die mit wenig Mühe vermieden werden können.

 

III. Weil es einen relevanten finanziellen Unterschied macht

Viele ökonomische Aspekte des Alltags von Urheber*innen erklären sich nicht von selbst: die Abrechnung der eigenen Werke über VG Wort oder die Anmeldung bei der Künstlersozialkasse können aber einen relevanten Unterschied machen, wenn man einen Blick auf die Jahresbilanz wirft. Das Gleiche gilt für die Steuererklärung, das richtige Rechnungsschreiben und nicht zuletzt Fördermöglichkeiten: Wo kann ich mich mit meinen Projekten bewerben? Worauf muss ich achten? Gerade Urheber*innen der freien Literaturszene leben oft prekär und sollten nicht auf möglichen finanziellen Support verzichten.

 

IV. Weil sich dadurch neue Möglichkeiten ergeben

Unsere Berater*innen kennen die deutsche Literaturlandschaft sehr gut und können Urheber*innen in neue Richtungen weisen: Verlage, denen sie ihr Projekt vorstellen können, Institutionen, die sie als Förderer gewinnen können, Agenturen, die möglicherweise Interesse an genau der Art von Text haben, an der man gerade arbeitet. In vielen Fällen sind aus den Beratungsgesprächen direkt Kooperationen entstanden.

 

V. Weil unabhängiges, professionelles Feedback wichtig ist

Je länger man über einem Projekt brütet, umso blinder wird man für die Schwächen (aber auch die Stärken) der eigenen Arbeit. Ein neutrales und professionelles Feedback kann einem da die Augen öffnen. Wo muss das Romankonzept noch klarer werden? Ist das Exposé interessant genug? Braucht der Förderantrag noch mehr Struktur?

 

Im Rahmen des Projekts „Schreiben & leben“ finden regelmäßig kostenlose Beratungstage statt. Die Themen reichen von der Künstlersozialkasse über Literaturagenturen bis hin zu Lizenzverträgen. Unser gesamtes Beratungsangebot finden Sie hier. Sichern Sie sich Ihren Termin frühzeitig, die Angebote sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht.

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