
Ich bin freiberufliche Autorin, Schreibtrainerin und Lektorin. Davor war ich in Verlagen angestellt und habe unter anderem Verlagsverträge verhandelt; später ist das Thema in meinen Publikationsworkshops an Universitäten präsent geblieben. Das Urheber- und Verlagsrecht interessiert mich, weil es ein Ansatzpunkt ist, den Wert geistiger Arbeit hochzuhalten.
Beratungssprachen:
Deutsch, Englisch (bei Verlagsverträgen nur auf Deutsch.)
Typische Beispielfragen bei Beratungen:
Zwar biete ich keine Rechtsberatung an (dazu müsste ich Juristin sein), kann aber helfen, Verlagsverträge zu interpretieren. Damit meine ich, dass nicht jede Information denselben Stellenwert hat, sondern dass es einige zentrale Punkte in jedem Vertrag gibt, auf die man unbedingt achten sollte. Darüber hinaus kann ich Fragen zu üblichen Honorarsätzen beantworten und Verhandlungsoptionen zeigen.
Hier bin ich online zu finden:
Welche besonderen Erfolge in deinem Berufsfeld kannst du aufweisen?
Ich bin froh über alle Schreibprojekte, die ich zu Ende gebracht habe. Manchmal fallen mir Figuren aus meinen Romanen ein und ich fühle mich ihnen nahe. Aber auch die Doktorarbeit zum autobiografischen Schreiben am Institut für Sprachkunst in Wien hat mich bereichert und klüger gemacht. Alle meine Bücher sind ein schöner Teil meines Lebens geworden, sind Teil meiner heutigen Substanz.
Welchen Rat gibst du allen Interessierten in deinem Berufsfeld?
In den bisherigen Beratungen ist mir aufgefallen, dass es mit fairen Verträgen allein nicht getan ist, denn die Schwierigkeit des schreibenden Berufs liegt nicht nur in den unterdurchschnittlichen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Viele leiden zum Beispiel an mangelnder Anerkennung, an der Unverbindlichkeit des Umgangs, an unangemessenen oder ausbleibenden Reaktionen auf ihre Bemühungen oder einem Zuviel an Marketingaufgaben. Deswegen biete ich nun auch Gesprächstermine an, die wir hier unter der Überschrift »Motivation und Resilienz« gefasst haben. Gemeint ist damit: Wie kann man sich vor Entmutigung schützen? Wie lässt sich das Eigentliche – die Liebe zur Literatur, zum Lesen, zum Schreiben – retten? Woher kann so ein Trotzdem kommen?
