
Literatur und Musik sind aus meinem Leben nicht wegzudenken, weder beruflich noch privat. In meiner langjährigen Berufspraxis als Projektmanagerin und Übersetzerin freue ich mich, beratend, kuratierend, vermittelnd und übersetzend Teil einer größeren künstlerischen Wahlverwandtschaft zu sein.
Beratungssprachen:
Deutsch, Englisch, Französisch
Typische Beispielfragen bei Beratungen:
Wie kann ich gezielt Förderakquise für mein Projekt betreiben? Wie formuliere ich den kreativen Part meines Projektidee antragskonform und trotzdem zugeschnitten auf die beabsichtigten Inhalte? Worauf muss ich beim Verfassen der Antragsunterlagen achten? Worauf legen die Auswahlgremien besonderen Wert? Wie schreibe ich einen adäquaten Kosten-Finanzplan? Wie setze ich einen bewilligten Projektantrag effizient um? Wie vernetze ich mich mit potenziellen Partnerorganisationen? Und nicht zu vergessen: Wie rechne und schließe ich ein Projekt fristgerecht ab?
Hier bin ich online zu finden:
- Instagram (privat)
Welche Berufserfahrung bringst du in deinem Beratungsfeld mit?
Ich habe in den letzten Jahren vielseitige Erfahrungen als Projektleiterin in einer gemeinnützigen Stiftung gesammelt, wie auch in europaweit tätigen kulturellen Vereinen, die eher in der freien Szene zu verorten sind. Somit sind mir beide Seiten der Projektakquise wie auch des Projektmanagements vertraut – sowohl seitens einer antragstellenden Organisation wie auch seitens einer fördernden Institution. Meine Arbeit umfasst u.a. die Projektkonzeption sowie das Verfassen der entsprechenden Antragsunterlagen und das Projektmanagement, seitens der fördernden Institution war ich vor allem für die individuelle Beratung, Begleitung und Vernetzung der jeweiligen Antragssteller*innen wie auch für die Begleitung des Auswahlverfahrens zuständig. Als freiberufliche Übersetzerin habe ich für diverse Verlage und Kulturzeitschriften gearbeitet.
Welche besonderen Erfolge in deinem Berufsfeld kannst du aufweisen?
Ich war die Kuratorin einer von internationalen zeitgenössischen Autor*innen empfohlenen Liste nicht ausreichend übersetzter Bücher – der Finnegan’s List. Dabei habe ich mit renommierten Festivals und Literaturinstitutionen in Europa und darüber hinaus gearbeitet und somit einen guten Einblick in die Förderlandschaft im nationalen wie europäischen Kontext gewinnen können. Meine Erfahrungen als Projektleiterin in einer europaweit fördernden Institution (Allianz Kulturstiftung), u.a. in den Bereichen Literatur und Musik, haben mir detaillierte Einblicke in die institutionelle Arbeit und die Ausarbeitung von Förderkriterien verschafft. Aktuell bin ich als Freiberuflerin beratend wie kuratierend für diverse künstlerische Organisationen tätig und unterstütze diese zum großen Teil im Fundraising.
Was waren deine größten Herausforderungen während der ersten Jahre in deinem Beruf?
Der Einstieg ins freiberufliche Arbeiten: Es braucht Zeit, um interessante Aufträge zu erlangen, eigene Projekte umzusetzen und Netzwerke aufzubauen. Es bleibt schwierig in einem nach wie vor sehr prekären Berufsfeld, aber es lohnt sich auch.
Welchen Rat gibst du allen Interessierten in deinem Berufsfeld?
Lasst Euch nicht von Absagen entmutigen! Glaubt an Eure Ideen, vernetzt Euch und bleibt offen für Neues, kurzum: Es lohnt sich, Eure „Gehirnwiesen abzugrasen“, um frei aus den Cahiers von Paul Valéry zu zitieren.
