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Die Referent*innen des Branchentreffs: Yvonne de Andrés, Katharina Bendixen, Elisabetta Abbondanza

Schon diesen Monat ist es so weit: der Branchentreff Literatur startet in die Fünfte Runde! Vom 18. bis zum 20. Juni präsentieren wir ein ganzes Spektrum an spannenden Veranstaltungen von und für Selbstständige im Literaturbetrieb – live gestreamt aus dem tak Theater Aufbau Kreuzberg. Es gibt Vorträge, Workshops, Fragerunden, Diskussionen zu Themen wie Familienfreundlichkeit, Altersvorsorge, Care-Arbeit, digitaler Veranstaltungsplanung, sozial nachhaltigen Stipendienmodellen, Selfcare, VG Wort und noch vielem mehr.

Schon im Vorfeld geben wir einen kleinen Einblick in das Programm und stellen unsere Referentinnen und Referenten vor.

Yvonne de Andrés und Sarah Khan-Heiser geben einen Workshop zu alternativen Veranstaltungsformaten. Was ist ihre Motivation? Wir haben nachgefragt:

Warum ist das Workshop-Thema wichtig für Literatur-Freiberufler*innen?

Der Workshop »SichtBar, HörBar, ErlebBar – Online-Lesungen und Veranstaltungen erfolgreich organisieren« soll Literatur-Freiberufler*innen helfen, dass ihre Arbeit stärker wahrgenommen wird. In der jetzigen Situation können noch keine Lesungen oder Veranstaltungen vor Publikum stattfinden. Da bedarf es auf der einen Seite neuer Inszenierungen und »Choreografien« und auf der anderen die Überlegung, welche technischen Tools und Formate die geeigneten für meine Lesung oder Veranstaltung sind.

Worauf freut ihr euch am meisten auf dem Branchentreff?

Das Branchentreff ist wie ein farbiges, lebendiges Kaleidoskop der unabhängigen Literaturszene. Hier wird viel ausprobiert und experimentiert. Das sorgt für anregende Impulse, Austausch und auch Reibungen. Wir, Sarah Khan-Heiser und ich, freuen uns auf viele Nachfragen und Erfahrungen der Teilnehmer*innen im Workshop, auch wenn der Austausch in diesem Jahr etwas mühseliger sein wird. Aber hoffentlich können wir uns beim nächsten Branchentreff wieder live und in Farbe sehen!

© Rosa Reibke
© Rosa Reibke

Katharina Bendixen lädt zusammen mit Barbara Peveling zum Thema Familienfreundlichkeit im Literaturbetrieb zur Diskussion ein. Katharina Bendixen hat unsere Fragen beantwortet: 

Warum ist dein Workshop-Thema wichtig für Literatur-Freiberufler*innen?

Autor*innen mit Kindern sind von vielen Stipendien und Literaturförderungen ausgeschlossen. Wir wollen barrierefreie Formen der Förderungen entwerfen und gemeinsam überlegen, wie ein familienfreundlicher Literaturbetrieb aussehen kann.

Worauf freust du dich am meisten auf dem Branchentreff?

Auf einen Überblick darüber, wie Care und Freiberuflichkeit zusammengehen können. Auf neue Ideen für eine familienfreundlichere Gesellschaft. Und auf den Eröffnungsbeitrag von Jacinta Nandi!

© Gert Mothes
© Gert Mothes

Elisabetta Abbondanza richtet ihren Workshop zu Selfcare an Soloselbstständige im Literaturbetrieb.

Warum ist dein Workshop-Thema wichtig für Literatur-Freiberuflerinnen?

Energie ist nicht immer in gleichem Maß vorhanden. Für die eigene Inspiration, das Weiterführen von literarischen Projekten und den Glauben an die eigene Arbeit ist es wichtig auf sich zu achten, für sich zu sorgen und in einer respektvollen Art mit sich umzugehen. In diesem Sinne ist Selfcare und das Erlernen von Techniken der Achtsamkeit von wesentlicher Bedeutung. Diese helfen auch bei der Präsentation der eignen Werke wie beim Vorstellen und Vermarkten von Werken anderer (als Verleger*in und Agent*in).

Worauf freust du dich am meisten auf dem Branchentreff?

Worauf ich mich auf dem Branchentreff am meisten freue, ist, dass es auch in digitaler Form wieder eine Verbindung und Gruppenbildung in der Berliner Literaturszene gibt – wo sonst viele (ich auch) ein recht individuelles Leben führen. Und auf das sehr dichte und interessante Programm!

© Constantin Abbondanza
© Constantin Abbondanza

Das vollständige Programm zum Fünften Branchentreff Literatur finden Sie hier.

Hier können Sie sich anmelden.

Der Branchentreff Literatur findet im Rahmen des Projekts schreiben & leben des Literaturhauses Lettrétage e. V. statt und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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